Mit dem Krebs im Gespräch

Montag (Pastorensonntag), den 14.9.2009


Seit heute Morgen gehört mir mein Auto - ich habe die Schlußrate bezahlt...nun, um ehrlich zu sein, es gehört eigentlich jemandem., der mir das Geld dazu geliehen hat, aber immerhin.


Warum ich so lange nichts geschrieben habe? Ich musste beruflich genug organisieren und schreiben und "amtshandeln", da blieb nicht viel Lust, noch mehr zu schreiben.

Heute darf ich mal durchatmen, zumindest habe ich es mir vorgenommen. Der Montag ist für Pastoren ja der Tag, an dem man versucht, so etwas wie Wochenende zu leben, hi.

Dafür geht es morgen gleich für 3 Tage auf eine berufliche Tagung nach Loccum. Das empfinde ich allerdings als eine wohltuende Abwechslung.


Am vorvergangenen Wochenende hatten wir Goldene und diverse andere Konfirmationen in einer Kirchengemeinde, dieses Wochenende dann silberne Konfirmation, nächstes Wochenende ist ein "normaler" Sonntag und am letzten Septemberwochenende gibt es dann noch einmal eine goldene Konfirmation. Deshalb nenne ich den September immer den "Goldenen" September. Da ich bereits jetzt weiß, dass es nächstes Jahr genauso sein wird, kann man das auch mental ganz gut planen. Es waren aber wirklich schöne Feiern muss ich dazu sagen.


Und unser Backofen nimmt auch Gestalt an.

Ich stell hier gleich mal ein Foto ein, damit Ihr seht, wie das Ganze sich darstellt.

Bei diesen Bauarbeiten, vor allem das lange Stehen ist es, machen sich natürlich dann schon die Auswirkungen der Krankheit deutlich und auch morgens beim Aufstehen spüre ich die Knochen mehr als früher, aber immer noch in einem durchaus ertragbaren Bereich. Vor allem verschwindet das dann auch tagsüber wieder meistenteils.



Heute Abend geht das Mauern des Gewölbes los. Die vordere Steinreihe haben wir nur erst einmal aufgelegt, um zu sehen, wie es mit unseren Berechnungen hinkommt. Wie Ihr seht, klappt das hervorragend und der letzte Schlussstein passt noch nicht genau, weil er noch leicht angeschrägt werden muss und dann die Kraft des Drucks von oben richtig schön auf die Seite verteilen wird. Außen um das Schamottgewölbe herum liegt zunächst eine Steinwollisolierung, danach Ytongsteine. Damit sollte der größtmögliche Teil der Hitze im Ofen bleiben.

Im oberen, runden Teil wird ebenfalls erst gedämmt, dann mit Ytong übermauert und schließlich verputzt. Dere Rauchabzug, den man wegen der ersten Steinreihe nicht sehen kann, ist mittig ganz hinten angebracht und wird dann mit HIlfe eines Rauchrohres rechts durch die Wand mit dem Fenster nach draußen geführt, wo wir noch einen ca. 5,5m hohen Kamin aufstellen werden.

Wenn alles gut geht, können wir im OKtober wirklich das erste Mal anfeuern! Mmmmmhhhh!


Motto:

"Die Sonne bescheint dich immer so wie Du gerade bist,

nie so wie DU sein willst."